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Unsere Geschichte
Die kirchlich-diakonische Arbeit begann 1926, als der Verband der evangelischen weiblichen Jugend in Hessen Haus und Gelände einer Gärtnerinnen-Lehranstalt in Zwingenberg erwarb.
Er baute die Villa zum Erholungsheim um und nutzte sie auch als Verbandszentrale für den hessischen Bereich.
Am 5. und 6. Juni 1926 war die Einweihung. Am Gottesdienst nahmen 1.400 Mädchen der Ev. Jugend aus ganz Hessen teil.
In der NS-Zeit wurde die Jugendarbeit stark eingeschränkt. 1943 richtete die NS-Volkswohlfahrt ein Altenheim ein.
Nach 1946 diente das Haus wieder als Erholungsheim und Tagungsstätte.
Aufgrund von Anfragen aus dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau wurde 1957/58 mit der Förderung von Spätaussiedlerkindern begonnen.
Bis zu 50 Kindern aus den Ländern Osteuropas lebten im Haus und wurden über ein Jahr begleitet auf dem schwierigen Weg in der „neuen Heimat“.
Für einige Jahre war auch die Schule im Haus.
Später widmete sich die Orbishöhe schwerpunktmäßig der Arbeiten mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus den Krisengebieten der Dritten Welt.
Seit 1991 bietet nun die Orbishöhe als diakonische Einrichtung der Jugendhilfe in der Stadt Zwingenberg und mehreren Außenstellen ein Netz von Hilfeangeboten.
Im Jahr 1996 wurde die gemeinnützige GmbH "die Orbishöhe - pädagogischen Hilfen für Kinder und Jugendliche" ausgegründet.
Alleingesellschafter war bis zum 31.12.2005 der "Verein Haus Orbishöhe".
Nach dessen Auflösung wurde die Orbishöhe gGmbH eine Tochtergesellschaft der Nieder-Ramstädter Diakonie mit Sitz in Mühltal.
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